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Gesundheits- und Krankenpfleger/in |

Ein krisensicherer Beruf

Patrick Muschalik hat seine Ausbildung zum Gesundheits- und Krankenpfleger 2015 abgeschlossen. Seine Arbeit macht ihm nach wie vor viel Spaß. Menschen auf dem Weg zur Genesung zu begleiten und ihre Dankbarkeit zu erfahren, ist für ihn das Schönste an seinem Beruf.

Name: Patrick Muschalik
Alter: 24
Beruf: Gesundheits- und Krankenpfleger
Arbeitgeber: Städtisches Klinikum Brandenburg, HNO-Station
Träger: Städtisches Klinikum Brandenburg GmbH
Ausbildungsstätte: Städtisches Klinikum Brandenburg
Ausbildungsabschluss: 2015

 

 

 

Was war deine Motivation Gesundheits- und Krankenpfleger zu werden?

Es war für mich eigentlich schon immer klar, dass ich in den medizinischen Bereich will, die Frage war nur auf welcher Stufe. Da ich nach dem Abitur nicht studieren konnte, wollte ich in den pflegerischen Bereich einsteigen und sehen, wo ich mich am wohlsten fühle.

Wie sieht dein Arbeitsalltag aus?

Mein Arbeitsalltag sieht ganz unterschiedlich aus, je nachdem welchen Dienst ich habe. Jeder Dienst beginnt und endet mit einer Dienstübergabe, bei der man die Patienten kennenlernt und sich mit den noch offenen Aufgaben auseinander setzt. Im Frühdienst sind das die Körperpflege bei allen Patienten sowie die Visiten der Ärzte und deren Ausarbeitung durch uns Pflegefachkräfte. Im Spätdienst konzentriert sich die Arbeit meist auf die Versorgung der Patienten nach Untersuchungen und Operationen. Der Nachtdienst wird genutzt um die gesamte Station vor - und nachzubereiten.

Warum sollen Schulabgänger/innen sich für den Beruf des/der Gesundheits- und Krankenpflegers/in entscheiden?

Für diesen Beruf sollten sich Schulabgänger entscheiden, wenn sie eine gewisse Affinität zu diesem Berufsfeld oder bereits Erfahrungen gesammelt haben. Als größtes positives Argu-ment ist wahrscheinlich zu erwähnen, dass dieser Beruf krisensicher ist. Egal ob Kriegs- oder Friedenszeiten, gesundheitlich eingeschränkte Patienten wird es immer geben. Wenn man dann noch die Geschichten und vor allem die Dankbarkeit vieler Patienten erfährt, wird dieser Beruf zu einem der herzlichsten und interessantesten Berufe, den man sich vorstellen kann.

Wo siehst du dich in zehn Jahren?

In zehn Jahren sehe ich mich im besten Fall in einer verantwortungsvollen, gegebenenfalls schon leitenden Position in der Pflege. Ich möchte dann aber trotzdem noch immer nah am Patienten sein.

Was ist dir anfangs schwergefallen? Was ist bei deinem Beruf anstrengend?

Anstrengend an diesem Beruf ist zunächst eine 3-jährige, sehr anspruchsvolle Ausbildung mit enormen theoretischen Anforderungen. Ebenso sollte man die körperliche Belastung tagtäglich in jedem Dienst nicht unterschätzen: Patienten lagern, mobilisieren, viel laufen während des Dienstes. All das kann auch junge Menschen an körperliche Grenzen bringen. Aber auch an diese Anforderungen gewöhnt man sich nach einiger Zeit. Was mir persönlich bis heute schwer fällt, ist der Umgang mit dem Tod eines Patienten. Diese schwere Situation für alle Beteiligten braucht Erfahrung und eine ruhige und einfühlsame Art. Das lernt man erst mit der Zeit. Trotzdem bleibt so eine Situation immer eine hohe psychische Belastung für die Pflegefachkraft, welche man nicht zu nah an sich heran lassen sollte.

Was ist dir anfangs leichtgefallen? Was macht dir bei deiner deinem Beruf am meisten Spaß?

An dem Beruf fällt mir so vieles leicht, dass ich es kaum alles aufzählen kann. Es beginnt bei einem natürlichen und gelassenen Kontakt zum Patienten, bis hin zum Verstehen von komplexen Krankheitsbildern und deren Therapie. Spaß an diesem Beruf macht es, den Fortschritt an jedem einzelnen Patienten zu erkennen und vor allem mitzuwirken. Ein Fortschritt in der Genesung ist der größte Dank in diesem Beruf. Ebenso macht es aber auch riesigen Spaß in einem tollen Team zu arbeiten und sich gegenseitig aufeinander verlassen zu können.

 

Hier erfährst du das Wichtigste zum Beruf Gesundheits- und Krankenpfleger/in

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