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Altenpfleger/in |

„Ich möchte die Bewohner jeden Tag glücklich machen“

Der Beruf der Altenpflegerin sollte mehr geschätzt werden, sagt Ela Kara. Sie empfiehlt jedem Interessenten ein Praktikum im Krankenhaus oder der Pflege, um einen Einblick zu gewinnen.

Name: Ela Kara
Alter: 17
Ausbildung: Ausbildung zur Altenpflegerin, erstes Lehrjahr
Ausbildungsstätte: FÖV Pflege Gesundheit und Soziale Dienste
Berufsfachschule: Johannesstift Spandau

Was motoviert dich dazu Altenpflegerin zu werden?

Mich motoviert, dass man in der Altenpflege mit anderen Menschen umgeht und eine Bindung zu ihnen aufbaut. Ich will jeden Tag aufs Neue versuchen die Bewohner glücklich zu machen

Wie sieht dein Arbeits- und Ausbildungsalltag aus?

Ich arbeite in einer Wohngemeinschaft. Die ist kleiner als ein Pflegeheim. Elf Menschen können hier wohnen. Dadurch habe ich Zeit, mit den Bewohnern zu sprechen. Ich habe meistens Frühschicht. Morgens führen wir eine Grundpflege bei den Bewohnern durch, dann bringen wir sie an den Frühstückstisch. Dabei reden wir ein bisschen. Dabei erzählen die Bewohner oft von früher, wie sie gelebt und gearbeitet haben. Zweimal pro Woche pro Woche gehe ich zur Schule. Wir lernen in Lernfeldern Inhalte zu Medikamenten, Verbänden oder Soziologie. Es ist dort sehr anspruchsvoll, aber wenn man wirklich ein Ziel hat, dann schafft man das auch.

Warum sollten sich Schulabgänger für deine Ausbildung entscheiden?

Ich bin der Meinung, der Beruf wird nicht genug geschätzt. Man sollte ein Praktikum in der Pflege oder im Krankenhaus gemacht haben um einen eigenen Einblick zu gewinnen. Der ist eigentlich sehr schön. Ich versuche, die alten Menschen glücklich zu machen und die freuen sich, junge Menschen und Azubis zu sehen.

Wo siehst du dich in zehn Jahren?

Da arbeite ich hoffentlich noch immer in der Pflege, aber in einer höheren Position. Ich könnte zum Beispiel in die Pflegedienstleitung gehen. Dafür muss ich nach meinem Examen ein paar Jahre arbeiten und dann noch einmal studieren.

Was ist dir anfangs schwergefallen?

Mir fiel zu Anfang der Umgang mit Scham schwer. Wir pflegen im Team. Als ich neu dazu kam, wollten einige Bewohner nicht, dass ich sie pflege.

Was ist dir anfangs leichtgefallen?

Ich konnte mich sehr gut in die Bewohner hineinversetzen und habe mich auf Anhieb gut mit ihnen verstanden.

Wo liegen deine Stärken?

Ich bin ein sehr offener und hilfsbereiter Mensch. Ich bin der Meinung, dass ich das Beste gebe und immer dazulernen will. Ich versuche die Bewohner jeden Tag glücklich zu machen.

Was hast du vor deiner Ausbildung gemacht?    

Ich bin zehn Jahre zur Schule gegangen und habe den mittleren Schulabschluss gemacht. Von dort aus habe ich direkt die Ausbildung angefangen. In der neunten und zehnten Klasse habe ich zwei Praktika absolviert. Eines in der häuslichen Altenpflege und eines im Krankenhaus.

Mehr Informationen über Elas Arbeitgeber findest du hier.

Willst du auch dort arbeiten? Hier findest du das Stellenangebot.

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