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Gesundheits- und Krankenpfleger/in |

„Ich kann hier mein Wissen unter Beweis stellen“

Dusty Stübing wollte eigentlich Kfz-Mechaniker werden. Doch nach einem Praktikum entschied er sich für die Ausbildung zum Gesundheits- und Krankenpfleger.

Name: Dusty Stübing
Alter: 21
Ausbildung: Gesundheits- und Krankenpfleger
Ausbildungsstätte: Havelland Kliniken Nauen
Berufsfachschule: Gesundheitsakademie Ernst von Bergmann, Potsdam

Was motiviert dich, deinen Job zu machen?

Das Lächeln der Patienten motiviert mich jeden Tag. Ich möchte den Menschen helfen und bin Teil eines multiprofessionellen Teams deren Aufgabe daraus besteht, schwer oder gar lebensgefährlich Erkrankte auf dem Weg der Genesung zu begleiten, pflegen und zu therapieren. Mein eigentlicher Berufswunsch war damals Kfz-Mechaniker. In der Familie sind der Beruf und das starke Interesse an der Medizin verbreitet. Deshalb habe ich nach einem Praktikum die Ausbildung als Gesundheits- und Krankenpfleger gestartet.

Wie sieht dein Arbeitsalltag aus?

Es ist sehr anstrengend. Aktuell habe ich eine Woche am Stück Frühdienst. Um sechs Uhr übergibt der Nachtdienst an die Frühschicht: Gibt es neue Patienten? Wer wurde verlegt? Welche Krankheitsbilder liegen vor? Bei der Morgenrunde führen wir die Körperpflege durch und geben Hilfestellung beim Essen. Das dauert etwa zwei Stunden. Nach der Visite stellen wir Medikamente, begleiten die Patienten zu Untersuchungen und assistieren den Ärzten bei therapeutischen Maßnahmen.

Warum sollten sich Schulabgänger für deinen Beruf entscheiden?

Es ist ein gesuchter Beruf und es herrscht Pflegenotstand. Wir brauchen viel Personal, damit wir unsere Arbeit schaffen und die Versorgung der Patienten gewährleisten können. 

Wo siehst Du Dich in zehn Jahren?

Ich hoffe, dass ich dann weiter auf der Intensivstation tätig bin. Hier kann ich mein gesamtes Wissen unter Beweis stellen und lerne dennoch ständig neue Dinge dazu. Außerdem möchte ich mich in meinen Beruf gerne fachspezifisch weiterbilden.

Was ist Dir anfangs schwerefallen?

Anfangs habe ich mich gefragt, ob ich es schaffe, meine Schüchternheit abzulegen. Man muss mit den Patienten kommunizieren können, ansonsten verunsichert man sie.

Was ist Dir leichtgefallen?

Das Lernen. Ich habe mich sehr für die Anatomie und Therapie, sowie Pflege von Erkrankungen interessiert. Auch das Pflegen und Waschen der Patienten fiel mir leicht. Ich war auch gegenüber dem Team sehr offen.

Wo liegen deine Stärken und welche Qualifikationen bringst Du mit?

Ich bin geduldig, sehr fokussiert und arbeite einen Ablauf strukturiert und zügig ab.

Was hast du vor deiner Ausbildung gemacht?

Ich begann nach der zehnten Klasse das Abitur und orientierte mich beruflich. Nach der elften Klasse wollte ich dann lieber ins Berufsleben starten. Noch während der Schule absolvierte ich ein Praktikum und startete dann direkt in die Ausbildung.

Wie läuft bei euch die Teamarbeit ab?

Auf der Intensivstation sind Pflege und die Medikamentengabe umfangreicher als auf peripheren Stationen. Die ganze Schicht über hat man gut zu tun. Die Arbeit hier läuft kollegial und sehr familiär ab. Jeder packt beim anderen mit an und hilft.

Kannst du deine Freizeit ausreichend planen?

Ich finde es ausgeglichen. Zwar nimmt der Schichtdienst viel Zeit in Anspruch, aber ich kann trotzdem meinen Hobbys nachgehen.

Mehr Informationen zu Dustys Arbeitgeber findest du hier.

Willst du auch dort arbeiten? Hier findest du das Stellenangebot.

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