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Erzieher/in |

Gefühl, zugehörig zu sein

Senol macht ein sechsmonatiges Praktikum im Rahmen einer Ausbildung zum Erzieher. Privat hat er viel Positives über die Stiftung gehört und möchte nach seiner Ausbildung weiterhin mit beeinträchtigten Menschen arbeiten.

Name: Senol Hira
Alter: 35
Ausbildung: Erzieher
Arbeitgeber: Albert Schweitzer Stiftung – Wohnen & Betreuen
Berufsfachschule: Jane Addams Schule – Oberstufenzentrum Sozialwesen

Was war deine Motivation, ein Praktikum im Bereich Behindertenhilfe zu machen?

Meine zentrale Motivation für eine Ausbildung im sozialen Bereich war ganz klassisch, dass ich gern anderen Menschen helfen möchte. Grundsätzlich ist es mir wichtig eine sinnvolle Tätigkeit auszuüben. Ich hatte vorher studiert und stellte dann fest, dass das nicht dem entsprach, was ich mein Leben lang machen möchte. Es ging mir nicht darum, nur finanziell das Optimum zu erreichen. Innerhalb meiner Ausbildung stellte ich schnell fest, dass ich gern mit beeinträchtigten Menschen arbeite. Ich möchte sie dabei unterstützen, ihre Ziele und Träume verwirklichen zu können. 

Wie sieht dein Arbeitsalltag aus?

Ich mache mein Praktikum in einer ambulanten WG und arbeite ausschließlich im Nachmittagsbereich, da die Nutzer vormittags oft in einer Werkstatt arbeiten. Grundsätzlich gibt es keinen strikten Arbeitsablauf, wir richten uns im Alltag hauptsächlich nach den Wünschen des Einzelnen. Wir unterstützen die Nutzer dabei, an Veranstaltungen teilzunehmen und Freizeitaktivitäten wahrzunehmen. Außerdem begleiten wir sie zu Arzt- oder Amtsterminen. Darüber hinaus helfen wir Bewohnern je nach Assistenzbedarf,  bestimmte Aufgaben in der WG zu erfüllen. Ich finde es gut, dass ich in alles involviert bin und an Teamsitzungen teilnehmen darf. Während des Praktikums habe ich auch einen Mentor, mit dem ich meine Aufgaben und Erfahrungen besprechen und reflektieren kann.

Warum sollen Schulabgänger/innen sich für das Praktikum in dem Bereich Behindertenhilfe entscheiden?

Es ist wichtig, auf jeden Fall Spaß daran zu haben, jeden Tag mit Menschen zu arbeiten und ihnen mit Empathie begegnen zu können. In der Arbeit mit beeinträchtigten Menschen sollte man geduldig sein. Flexibilität ist ebenfalls wichtig, denn man sollte darauf gefasst sein, dass sich Zeitpläne jederzeit ändern können. 

Wo siehst du dich in zehn Jahren?

Im nächsten Jahr möchte ich erstmal meinen Abschluss zum Erzieher schaffen und danach definitiv eine Arbeit im ambulanten Bereich mit beeinträchtigten Menschen aufnehmen. Die Albert Schweitzer Stiftung – Wohnen & Betreuen kommt dabei für mich auf jeden Fall in Betracht. Ganz sicher bin ich mir, dass ich noch im sozialen Bereich arbeiten werde.

Was ist bei diesem Beruf anstrengend?

Ich fand es zu Beginn meiner Praktika schwierig zu lernen, dass man kleine Schritte gemeinsam mit dem Nutzer gehen muss. Inzwischen gelingt mir das sehr gut und ich freue mich gemeinsam über erreichte Ziele. Außerdem finde ich es überwältigend, dass es in diesem Bereich so viel Bürokratie gibt. Wir müssen viele Formulare ausfüllen, etwa für die Angehörigenarbeit, für Ämter oder, wenn wir Reisen für die Nutzer organisieren. Dadurch geht leider wertvolle Zeit verloren, die man als Mitarbeiter gern dem Nutzer geschenkt hätte. Auf der anderen Seite gehört es zur Arbeit dazu, um ihn in allen Belangen bestmöglich unterstützen zu können.

Was macht dir bei diesem Beruf am meisten Spaß?

Am meisten Spaß machen mir der Kontakt und die Arbeit mit den Menschen, denn es kommt immer ehrliche Dankbarkeit zu mir zurück. Ebenso macht es mir sehr viel Spaß, eigenverantwortlich zu arbeiten. Bei der Stiftung gibt es verschiedene Veranstaltungen, die wir für Kunden und Mitarbeiter organisieren. Das gibt uns allen das gute Gefühl dazuzugehören.

Ist das Praktikum so, wie du es dir vorgestellt hast?

Ja. Wichtig für mich war, dass ich immer einen Ansprechpartner habe, mit dem ich meine Erfahrungen besprechen kann. Das ist in der Albert Schweitzer Stiftung – Wohnen & Betreuen auf jeden Fall gegeben, so dass für mich ein schneller Einstieg in die Arbeit mit der WG möglich war. Wichtig für mich ist auch die schöne Erkenntnis, dass der Bereich tatsächlich zu mir passt.

Wie findest du die Balance zwischen Praktikum und Freizeit?

Ich mag die Arbeitszeiten in der ambulanten WG. Diese waren ein ausschlaggebender Punkt mich für das Praktikum zu entscheiden. Die Dienstzeit im Nachmittagsbereich ist durchschnittlich sechs Stunden. So bleibt mir genügend Freizeit, um mein privates Leben zu gestalten. 

 

Mehr Infos über Senols Arbeitgeber findest du hier.

Willst du auch dort arbeiten? Hier gehts zum Stellenangebot.

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