ausbildungskompass_mobile_logo
Drucken Teilen
Gesundheits- und Krankenpfleger/in |

Wissen, dass man gebraucht wird

Für Janine Ebel ist Gesundheits- und Krankenpflege der perfekte Beruf. Sie mag die Anwendung von theoretischem Wissen und die Arbeit im Team mit ihren Kollegen. Schwierig ist allerdings manchmal der Umgang mit den Schicksalen von Patienten.

Name: Janine Ebel

Alter: 20

Ausbildung: Gesundheits- und Krankenpflegerin, 2. Ausbildungsjahr

Ausbildungsstätte: Asklepios Fachklinikum Brandenburg

 

 

 

Was ist deine Motivation Gesundheits- und Krankenpflegerin zu werden?

Für mich stand schon vor meinem Abitur fest, dass ich Gesundheits- und Krankenpflegerin werden will. Ich möchte Menschen unterstützen und bei all den Aufgaben helfen, die das Leben so stellt. Für mich ist es vor allem wichtig, den pflegebedürftigen Menschen ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern. Es ist sehr schön, wenn ein Patient auf dem Weg der Besserung ist und ich ihn dabei begleiten kann. Das gibt mir immer wieder die Bestätigung, richtig in dem Beruf zu sein. Zu wissen, dass man gebraucht wird, motiviert mich immer wieder. Außerdem bietet der Beruf als Gesundheits-und Krankenpflegerin viele Zukunftsmöglichkeiten.

Wie sieht dein Ausbildungsalltag aus?

Ich habe immer abwechselnd fünf Wochen Theorie und Praxis. Insgesamt sind es rund 2100 Stunden Theorie und 2500 Stunden Praxis. In der Praxis werde ich von einer Praxisanleiterin betreut und in der Schule von unseren Lehrern.

Warum sollen Schulabgänger/innen sich für den Beruf des Gesundheits- und Krankenpflegers/der Gesundheits- und Krankenpflegerin entscheiden?

Der Beruf als Gesundheits-und Krankenpflegerin bietet viele Zukunftsperspektiven und Aufstiegschancen. Die Ausbildung ist eine gute Grundlage für eine Karriere im Gesundheits- und Sozialbereich.

Wo siehst du dich in zehn Jahren?

Ich hoffe natürlich, die Ausbildung erfolgreich abschließen zu können. Ich möchte in zehn Jahren gerne viele Erfahrungen gesammelt haben. Außerdem könnte ich es mir vorstellen, bei uns im Klinikum in der Psychiatrie zu arbeiten. Es gibt viele verschiedene Weiter-und Fortbildungsmöglichkeiten in meinem Berufsfeld, deshalb kann ich mich noch gar nicht so richtig festlegen in welche bestimmte Richtung es gehen soll. Ich könnte mir vorstellen, Fachschwester für Psychiatrie oder selbst Praxisanleiterin zu sein.

Was ist dir anfangs schwergefallen? Was ist bei deinem Beruf anstrengend?

Die Schicksale einiger Patienten sind oft emotional sehr bewegend. Ich kann nicht abstreiten, dass ich nach Dienstende nicht an meine Patienten denke und daran, warum das Leben manchmal so ungerecht ist. Man muss natürlich eine Grenze ziehen zwischen dem Klinik- und Privatalltag. Bei einigen fällt es leichter, bei anderen schwerer. Mit der Zeit lernt man aber immer mehr, damit umzugehen. Man kann Gespräche mit Praxisanleitern, Lehrern und Mitschülern führen, die einem helfen mit schwierigen Situationen umzugehen.

Was ist dir anfangs leichtgefallen? Was macht dir bei deiner Ausbildung am meisten Spaß?

Es macht mir sehr viel Spaß, mit den Patienten zusammenzuarbeiten. Der Beruf ermöglicht einen individuellen Umgang mit ihnen. Ich kann selbstständig arbeiten, habe aber nie das Gefühl, alleine zu sein. Es bereitet mir auch Freude, wenn ich das in der Theorie erlernte Wissen in der Praxis umsetzen kann. Oft sieht man die eigenen Fortschritte von Einsatz zu Einsatz deutlicher. Die Arbeit in einem großen Team macht mir auch viel Spaß und ich lerne viele interessante Berufe kennen.

 

Hier erfährst du das Wichtigste zum Beruf Gesundheits- und Krankenpfleger/in

Auf einen Blick

Zurück

Die neusten Jobs

Berlin
Seit: 04.03.2019
Berlin
Seit: 04.03.2019
Berlin
Seit: 04.03.2019
Köln
Seit: 15.01.2019