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Notfallsanitäter/in |

Unbegrenzte Möglichkeiten zur Weiterbildung

Philipp Materne hat viel Spaß bei seiner Ausbildung zum Notfallsanitäter. Ihn reizt vor allem die Vielfältigkeit des Berufs. Durch Praktika im Krankenhaus und auf einer Rettungswache lernt er die ganze Bandbreite des Rettungsberufs kennen.

Name: Philipp Materne
Alter: 19
Ausbildung: Notfallsanitäter, 1. Semester
Ausbildungsstätte: Akademie der Gesundheit Berlin/Brandenburg

 

 

Was ist deine Motivation Notfallsanitäter zu werden?
Es war schon immer mein Traum, Menschen zu helfen. Es ist ein besonderes Gefühl zu sehen, wie es Menschen besser geht oder sie von deiner Hilfe profitieren. Am Beruf des Notfallsanitäters hat mich vor allem die Vielfalt an Situationen gereizt, in die man geraten kann.

Wie sieht dein Ausbildungsalltag aus?
Die Ausbildung ist zusammengesetzt aus den drei Teilen Theorie an einer Rettungsdienstschule, Klinik und Rettungswache. Der Klinikteil ist mit rund 18 Wochen am geringsten und soll einen groben Einblick in die Arbeit der Gesundheits- und Krankenpfleger geben und zeigen, was mit den Patienten nach unserer Übergabe an die Klinik geschieht. Während man am Anfang sehr viel Theorie und weniger Rettungswache hat, dreht sich diese Verteilung zum Ende der Ausbildung immer weiter um. Der Vorteil an der Ausbildung: Man ist von Anfang an voll dabei und erlebt eine ganze Menge. Dadurch bleibt man motiviert und kann Erlerntes direkt anwenden. Die Theorie setzt sich aus allen Themen zusammen, die für die Arbeit des Notfallsanitäters von Bedeutung sind. Das geht von Hygienekenntnissen über Rechtsgrundlagen bis hin zur Krankheitslehre und der Durchführung aller relevanten Maßnahmen wie der Herz-Lungen-Wiederbelebung oder Transport des Patienten. In den Rettungswachenpraktika arbeitet man anfangs zu dritt, um noch nicht überfordert zu werden und erstmal zu lernen wie bestimmte Dinge getan werden. Die Krankenhauspraktika setzen sich aus der Absolvierung verschiedener Bereiche zusammen. Diese sind zum Beispiel: Pflegestationen, Notaufnahme, OP und Intensivstation.

Warum sollen Schulabgänger/innen sich für den Beruf des des/r Notfallsanitäters/in entscheiden?

Es ist ein Beruf mit Perspektive. Die Weiterbildungsmöglichkeiten sind so vielfältig, dass sich für jeden etwas finden lässt. Es gibt zum Beispiel Ausbildungen zum Wachenleiter, Praxisanleiter oder Desinfektor. Die Arbeit in der Berufsfeuerwehr oder der Notrufleitstelle kann mit weiteren Ausbildungen angestrebt werden und auch ein Medizinstudium ist unter bestimmten Voraussetzungen möglich. Aber auch wer keine dieser Weiterbildungsmöglichkeiten in Angriff nehmen möchte, hat sich damit einen spannenden Beruf mit einem super Team und viel Spaß ausgesucht.

Wo siehst du dich in 10 Jahren?
Ich versuche, mich stetig weiterzubilden. Was genau ich dann machen werde, weiß ich natürlich noch nicht. Ich kann aber mit Sicherheit sagen, dass ich in diesem Berufsfeld bleiben werde.

Was ist dir anfangs schwergefallen? Was ist bei deiner Ausbildung anstrengend?

Es war am Anfang etwas schwer, so früh aufzustehen und dann komplizierte Unterrichtsthemen acht Stunden lang aufzunehmen. Da ist man dann manchmal echt platt am Ende des Tages. Aber das gilt nur für einen relativ kleinen Teil der Themen. Der Großteil ist doch sehr spannend und sorgt durch viele unterschiedliche Methoden wie Gruppenarbeiten oder Präsentationen für ein gutes Lernverständnis.

Was ist dir anfangs leichtgefallen? Was macht dir bei deiner Ausbildung meisten Spaß?
Es fiel mir sehr leicht, mich in die Gruppe einzufinden. Da jeder dieselben Interessen hat, kommt man gut ins Gespräch und fühlt sich super aufgenommen.

 

Hier erfährst du das Wichtigste zum Beruf Notfallsanitäter/in

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