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Altenpfleger/in |

„Mich motoviert die Dankbarkeit der alten Leute“

Die Geschichten der alten Leute inspirieren Gina-Maria Müller. Interessenten sollten sozial und kontaktfreudig sein.

Name: Gina-Maria Müller
Alter: 19
Ausbildung: Ausbildung zur Altenpflegerin, zweites Lehrjahr
Ausbildungsstätte:
Havelland Kliniken, Seniorenzentrum Nauen
Berufsfachschule: Ausbildungszentrum Gesundheit und Pflege Havelland

Was ist deine Motivation, Altenpflegerin zu werden?

Mich motiviert die Dankbarkeit der alten Leute. Sie geben auch viel zurück und erzählen von früher. Das inspiriert mich.

Wie sieht dein Arbeits- und Ausbildungsalltag aus?

Die Berufspraxis im Altenheim dauert sechs Wochen am Stück. Der Frühdienst geht von 7 Uhr bis 15:30 Uhr. Wir helfen den Bewohnern beim Aufstehen, führen bei ihnen eine Grundpflege durch oder leiten sie bei der Körperpflege an. Azubis bekommen Hilfe von den Praxisanleitern. Sie beantworten viele Fragen. Das finde ich sehr wichtig. Schule haben wir in ein bis zwei Monate langen Blöcken. Dort lernen wir in verschiedenen Lernfeldern: Bewegung, Anatomie des Skeletts, Grundpflege oder der Umgang mit der Pflegebadewanne. Es ist nicht wie in der Schule. Hier gibt es sehr viele Gruppenarbeiten und wenig Frontalunterricht.

Warum sollten sich Schulabgänger für deine Ausbildung entscheiden?

Wir brauchen Pflegefachkräfte und Pflegehelfer. Der Beruf ist sehr wichtig. Man sollte sich das allerding gut überlegen, denn nicht jeder ist dafür geeignet. Man sollte gut mit anderen Menschen auskommen, kontaktfreudig und sozial sein.

Wo siehst du dich in zehn Jahren?

Da sehe ich mich als ausgebildete Fachkraft. Ich möchte dann eine Ausbildung zur Wundschwester gemacht haben und in zehn Jahren werde ich das auch geschafft haben.

Was ist dir anfangs schwergefallen?

Mir ist es anfangs schwergefallen, mich einzufinden – dass ich eine Auszubildende bin und keine Schülerin mehr.

Was ist dir anfangs leichtgefallen?

Ich konnte mich gut ins Team integrieren und ich habe mich mit den Bewohnern gut verstanden. Wir haben gleich auf der gleichen Welle miteinander gelegen.

Wo liegen deine Stärken und welche Qualifikationen bringst du mit?

Meine Stärken sind, dass ich teamfähig bin, kontaktfreudig und sozial.

Was hast du vor deiner Ausbildung gemacht?

Ich bin zehn Jahre zur Schule gegangen. Danach habe ich ein berufsvorbereitendes Jahr gemacht und meinen Hauptschulabschluss nachgeholt. In der neunten Klasse habe ich ein Schulpraktikum in einem Altenheim des ASB absolviert.    

Wie läuft die Zusammenarbeit im Team bei euch ab? 

Drei bis vier Mitarbeiter arbeiten im Frühdienst. Dazu gehören eine Fachkraft, Pflegehelfer und Betreuungskräfte für Spielgruppen, Sport und Spaziergänge. Wenn man fragt, helfen die Kollegen bei der Betreuung der Bewohner aus. Der kollegiale Zusammenhalt ist in der Pflege sehr wichtig.

Kannst du Freizeit und Hobbys ausreichend planen?

Ich bin in der freiwilligen Feuerwehr und im Karnevalsverein. Wenn ich viel für die Schule lernen muss, schaffe ich das nicht, aber ansonsten schon. Über die Dienstpläne entscheidet die Wohnbereichsleitung. Die Azubis werden nur gefragt, ob sie einspringen wollen. Es gibt aber ein Buch, wo wir Wunschfreizeiten eintragen können. Der Betrieb unterstützt, dass wir Ehrenämter übernehmen und bei der freiwilligen Feuerwehr mitmachen. Ferien gibt es nicht. In den Schulferien gehen wir arbeiten und Urlaub müssen wir beantragen.

Mehr Informationen zu Gina-Marias Arbeitgeber findest du hier.

Willst du auch dort arbeiten? Hier findest du das Stellenangebot.

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