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Gesundheits- und Krankenpfleger/in |

„Man weiß nie, was hier alles geschehen kann“

Jenny Mukle hat sich aus familiären Gründen für ihren Beruf entschieden. Wichtig für sie seien aber auch die vielen Weiterbildungsmöglichkeiten.

Name: Jenny Mukle
Alter: 28
Ausbildung: Examinierte Gesundheits- und Krankenpflegerin auf der Intensivstation
Ausbildungsstätte: Havellandklinik Nauen
Berufsfachschule: Ernst von Bergmann Klinikum Potsdam

Was ist deine Motivation, als gesundheits- und Krankenpflegerin zu arbeiten?

Der Patient - Er ist für so viele kleine Dinge, die einfach zum guten Ton, zu unserer täglichen Arbeit gehören, so sehr dankbar. Dann weiß man, dass man etwas richtig macht.
Zum anderen haben mich familiäre Ereignisse diesem Beruf gebracht: Als ich 13 war, starb mein Großvater. Ich wollte wissen, warum ein Mensch sich so quälen muss. Ich beschloss, dieser Frage nachzugehen und meine Antworten als Gesundheits-und Krankenpflegerin zu finden. So machte ich nach meinem Abi die Ausbildung.

Wie sieht dein Arbeitsalltag aus?

Der ist sehr abwechslungsreich und spannend. Man weiß nie, was auf der Intensivstation alles geschehen kann. Es gibt keinen festen Ablauf: Um sechs Uhr übergibt der Nachtdienst an die Frühschicht, danach pflegen wir Patienten, waschen sie. Dann kommen die Visite, Diagnostik, Blutabnahmen. Es kann allerdings sein, dass wir zwischendurch jemanden reanimieren müssen und der ganze Plan durcheinander gerät. Es ist halt Intensivpflege. Wir müssen gucken, wie belastbar die Patienten sind und uns danach richten.

Warum sollten sich Schulabgänger für deinen Beruf entscheiden?

Weil es ein Beruf mit Zukunft ist. Wir brauchen ordentlich qualifizierten Nachwuchs.

Wo siehst Du Dich in 10 Jahren?

Auf alle Fälle möchte ich weiter in meinem Fachgebiet bleiben. Entweder mache ich noch eine Fachausbildung oder ein Studium im Pflegemanagement.

Was ist Dir anfangs schwergefallen?

Es fällt mir aufgrund der Schichten schwer, mein Privatleben, meine Familie und meinen Beruf miteinander zu vereinbaren.

Was ist Dir leichtgefallen?

Die Arbeit an und mit Menschen fällt mir leicht. Außerdem bin ich immer voll dabei. Man kann diesen Beruf nicht einfach nur erlernen.

Wo liegen Deine Stärken und welche Qualifikationen bringst Du mit?

Ich bringe Teamfähigkeit mit und bin freundlich. Ich kann mich auf Patienten mit ihren Wünschen und Problemen einlassen.

Was hast Du vor deiner Ausbildung gemacht?

Ich habe Abitur gemacht und dann die Ausbildung begonnen. Es hat sich einfach durch meine Erfahrungen herauskristallisiert, dass ich das machen möchte. 

Wie läuft die Teamarbeit bei euch ab?

Auf der Intensivstation wird die Teamarbeit großgeschrieben. Man muss sich auf seine Kollegen verlassen können. Das passt bei uns.

Kannst Du Freizeit und Hobbys ausreichend planen?

Der Freundeskreis ist bei einem Dreischichtsystem beschränkt. Für Hobbys wie Fußballspielen kann ich mir zwei oder drei Abende die Woche freihalten und mir die Dienste so legen, dass es passt. Unsere Gruppenleiterin setzt sich dafür ein, dass das klappt.

Mehr Informationen zu Jennys Arbeitgeber findest du hier.

Willst du auch dort arbeiten? Hier findest du das Stellenangebot.

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