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Altenpfleger/in |

„Ich wollte immer etwas Soziales machen“

Altenpflege ist anspruchsvoller Beruf, sagt Laura Kölsch. Doch Menschen zu helfen und gebraucht zu werden, findet sie schön.

Name: Laura Kölsch
Alter: 17
Ausbildung: Ausbildung zur Altenpflegerin, 1. Ausbildungsjahr
Ausbildungsstätte: Seniorenheim am Tierpark, Berlin  
Berufsfachschule: Lazarus Berufsfachschule, Berlin

Was ist deine Motivation, Altenpflegerin zu werden?

Mir war immer klar, dass ich etwas Soziales machen möchte. Bei einem FSJ habe ich dann festgestellt, dass ältere Menschen am besten zu mir passen. Ich finde es krass, welche Erfahrungen die haben. Sie geben mir auch viel zurück.

Wie sieht dein Arbeitsalltag aus?

Ich habe mittwochs und donnerstags Schule. Da lerne ich viel Theorie. Wenn man gut zuhört, kann man das auch schaffen. Ich arbeite nur im Frühdienst, weil ich noch nicht volljährig bin. Morgens machen wir bei den Bewohnern zuerst eine Körperpflege. Dann gibt es Frühstück, eine individuelle Betreuung und Mittagessen. Einmal in der Woche stellen wir Medikamente. Daneben müssen wir alles dokumentieren.

Warum sollten Schulabgänger/innen sich für den Beruf entscheiden?

Das ist ein anspruchsvoller Beruf. Jeder sollte das wissen. Wenn man kein Problem damit hat, sollte man es machen. Ich persönlich finde es schön, Menschen zu helfen. Man wird gebraucht und das merkt man auch.

Wo siehst du dich in zehn Jahren?

Ich möchte dann einfach eine ausgebildete Fachkraft sein. Ich möchte nicht unbedingt höher aufsteigen, sondern weiterhin mit Menschen arbeiten.

Was ist dir anfangs schwergefallen?

Es fiel mir anfangs schwer, wieder in die Schule zu gehen, weil ich bereits ein Jahr in einer Kita gearbeitet hatte. Außerdem hatte ich Angst, dass ich eine zu enge Bindung zu den Bewohnern aufbaue und mich das belastet, wenn sie versterben.

Was ist dir leichtgefallen?

Ich habe mich schnell ins Team eingefunden. Da wurde ich mit offenen Armen empfangen. Es fiel mir auch von Anfang an leicht, mich mit den Bewohnern zu unterhalten. Sie haben mich schnell akzeptiert. Auch an das frühe Aufstehen habe ich mich schnell gewöhnt. Das gab mir ein sicheres Gefühl.

Welche Qualifikationen bringst du mit?

Ich kann mich gut auf neue Situationen einstellen und mich schnell mit neuen Menschen anfreunden. Dafür habe ich sehr viel Lob bekommen.

Was hast du vor deiner Ausbildung gemacht?

Ich habe mit 15 Jahren die Schule beendet und ein Praktikum im Krankenhaus gemacht. Danach habe ich ein BFD in einem Kindergarten absolviert. Das habe ich vorzeitig beendet, um die Ausbildung beginnen zu können.

Interview: Johannes Hub

Mehr Infos über Lauras Arbeitgeber findest du hier.

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