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Gesundheits- und Krankenpfleger/in |

„Hier gibt es keine Routine“

Gesundheits- und Krankenpflege kann ans Herz gehen, findet Vanessa Cebula. Trotzdem würde sie jedem diese Ausbildung empfehlen.

Name: Vanessa Cebula
Alter: 20
Ausbildung: Gesundheits- und Krankenpflege, 3. Ausbildungsjahr
Ausbildungsstätte: St. Marien-Krankenhaus Berlin

Wie sieht dein Arbeitsalltag aus?

Jetzt im 3. Lehrjahr haben wir auf Station verschiedene Aufgabenbereiche. Ich finde das Kennenlernen der unterschiedlichen Fachbereiche toll. Ich bin derzeit auf der Komfortstation eingesetzt, hier hat man zum Beispiel die Pflege von internistischen und chirurgischen Patienten und dadurch viel Abwechslung, weil man sich immer wieder neu auf die verschiedenen Patienten einstellen muss.

Wo siehst du dich nach dem Examen?

Ich würde gern im Krankenhaus in der Notaufnahme arbeiten. Hier gibt es keine Routine.
Ich könnte mir auch für später vorstellen, mich weiterzubilden und Praxisanleiterin zu werden.

Warum sollten sich Schüler für den Beruf/die Ausbildung entscheiden?

Der Beruf ist sehr vielfältig. Mit der Ausbildung stehen einem viele Türen offen, man kann Fort- und Weiterbildungen machen oder auch ein Studium dranhängen. Man kann in so vielen verschiedenen Bereichen arbeiten, sei es in der Notaufnahme, in der Inneren Medizin, in der Chirurgie oder der Endoskopie – man kann sich wirklich spezialisieren. Ich denke, da kann jeder etwas für sich finden. Ich habe mich wirklich superspontan nach meinem Abitur entschieden, da ich nicht wusste, was ich machen soll. Ich habe recherchiert und fand die Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegerin interessant, habe mich beworben und es gefällt mir richtig gut. Ich kann es wirklich nur jedem empfehlen, diese Ausbildung zu machen. Es ist spannend, abwechslungsreich und man lernt so viel Neues. Die Arbeitszeit vergeht schnell – und dann ist man zu Hause und hat wirklich Feierabend. Es ist ein wirklich cooler Beruf, der unterschätzt wird.

Was sollte man mitbringen?

Man muss kontaktfreudig sein, nicht zu schüchtern, weil man wirklich auf Menschen zugehen muss. Man sollte Verantwortungsbewusstsein haben, sich trauen, auch Menschen anzufassen, also keine Berührungsängste haben.

Was fällt dir schwer an deinem Berufsalltag?

Nicht mal unbedingt der Schichtwechsel, ich find es auch mal ganz angenehm, nicht um 4 Uhr aufstehen zu müssen, sondern auch mal vielleicht um 10 oder 11.
Auf der Arbeit gibt es natürlich Fälle, die einem ans Herz gehen, davon muss man sich distanzieren können. In der Schule werden einem Techniken gezeigt, wie man emotionale Krisen bewältigen kann, dafür gibt es sogenannte Coping-Strategien, die einem helfen, manches nicht zu nah an sich heranzulassen.

Mehr Infos über Vanessas Ausbildungsstelle findest du hier.

Willst du auch dort Arbeiten? Hier findest du das Stellenangebot.

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