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Erzieher/in |

Es ist schön zu sehen, dass man etwas bewirkt

Mit Kindern kam Lisa Pfeiffer-Zinsou schon immer gut zurecht. Als Erzieherin in einem bilingualen Kindergarten erlebt sie jeden Tag hautnah mit, wie sich ihre Schützlinge entwickeln. Ihre beiden Leidenschaften Singen und Malen kann sie bei ihrem Job voll ausleben.

Name: Lisa Pfeiffer-Zinsou

Alter: 27

Ausbildung: Erzieherin, 5. Semester, berufsbegleitend 

Ausbildungsstätte: Campus Berlin

 

 

 

Was ist deine Motivation Erzieherin zu werden?

Ich wollte schon immer was mit Menschen machen. Nach der Schule habe ich allerdings Englisch und Französisch studiert und später in einem Callcenter und als Vertriebssekretärin gearbeitet. Ich brauchte dann irgendwann einfach mehr und habe die Ausbildung zur Erzieherin angefangen. Kinder mochten mich schon immer, weil ich sehr offen und freundlich bin.

Wie sieht dein Ausbildungsalltag aus?

Ich mache eine berufsbegleitende Ausbildung. Das heißt, ich arbeite 3,5 Tage jede Woche und habe 1,5 Tage Schule. Das ändert sich aber gerade. Die kommenden Jahrgänge, die die Ausbildung berufsbegleitend machen, werden zwei volle Tage die Woche Schule haben. Bevor man die Ausbildung anfangen kann, muss man für zwei bis drei Monate ein Praktikum absolvieren. Ich arbeite in einem bilingualen Kindergarten. Dort gibt es in jeder Gruppe zwei Erzieherinnen. Eine ist Muttersprachlerin Englisch und eine Deutsch. In der Schule gibt es keinen festen Stundenplan. Jede Woche ist anders. Der Unterricht ist in verschiedene Lernbereiche unterteilt, zum Beispiel Kommunikation, Sozialpädagogik und Kunst.

Warum sollen Schulabgänger/innen sich für den Beruf des Erziehers/der Erzieherin entscheiden?

Es fehlt an allen Ecken und Kanten an Erziehern. Also findet man sicher eine Stelle. Außerdem macht es einfach viel Spaß mit den Kleinen. Man sieht ihre Entwicklung und was sie neu lernen. Es ist einfach schön zu sehen, dass man etwas bewirkt. Die Kinder sind sehr dankbar. Am schönsten ist es, wenn sie ihren Müttern sagen, wie lieb sie ihre Erzieherin haben. Die Arbeit als Erzieherin oder Erzieher deckt außerdem viele Interessensgebiete ab. Es ist für jeden etwas dabei. Wer sich für Sport interessiert, wird im Kitaalltag genauso fündig wie Kunst- oder Musikaffine und für Naturliebhaber gibt es zum Beispiel Waldkindergärten. Man muss auch nicht in jedem Gebiet begabt sein, dafür arbeitet man ja schließlich in einem Team.

Wo siehst du dich in zehn Jahren?

Eine Kita zu leiten wäre nicht meins. Ich möchte bei den Kindern sein und mit ihnen arbeiten. Ich würde aber gerne eine Weiterbildung zur Integrationserzieherin oder Heilpädagogin machen.

Was ist dir anfangs schwergefallen? Was ist bei deiner Ausbildung anstrengend?

Mir fällt eigentlich nichts schwer. In manchen Einrichtungen ist der Kontakt mit den Eltern vielleicht schwierig. Die Schule fällt manchen vielleicht auch schwer. Bei mir ist das aber nicht der Fall.

Was ist dir anfangs leichtgefallen? Was macht dir bei deiner Ausbildung am meisten Spaß?

Auf Kinder zuzugehen fällt mir schon immer leicht und macht mir am meisten Spaß. Die Chemie zwischen den Kollegen in meinem Kindergarten ist super. In der Schule läuft auch alles sehr gut. Wir haben nur Fächer, die man auch für den Beruf braucht. Es ist nicht so wie in der Schule früher, dass man Fächer hat, die einen nicht interessieren. Im Erzieherberuf werden außerdem viele meiner Interessen abgedeckt, zum Beispiel singen und malen.

 

Hier erfährst du das Wichtigste zum Beruf Erzieher/in

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