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Altenpfleger/in |

An die Rolle des Azubis musste ich mich erst gewöhnen

Silvija Ivacic verknüpft über ihre Ausbildung praktisches Wissen mit Theorie. Mittlerweile hat sie dadurch ein viel besseres Verständnis für die Bewohner und kann gezielter auf ihre Bedürfnisse eingehen.

Name: Silvija Ivacic

Alter: 40 Jahre

Beruf: Altenpflegerin

Ausbildungsstätte: 
Seniorenzentrum Haus Havelblick 

 

Was ist deine Motivation Deinen Beruf zu ergreifen?
Ich habe 2010 im Havelblick als Pflegehelferin angefangen. Mir hat der Umgang und die Pflege älterer Menschen sehr viel Freude bereitet. Die Betreuung gerontopsychiatrischer Bewohner stellt eine besondere Herausforderung dar. Diese Menschen benötigen eine intensive und sehr sympathische Betreuung. Viele Bewohner leben in ihrer eigenen Welt und hier helfen wir ihnen mit Würde und Respekt, den Tag bzw. ihr Leben mit der Krankheit zu meistern. Es ist ein Geben und Nehmen. Gibst du ein Lächeln bekommst du ein Lächeln zurück. Um noch mehr zu verstehen und den Bedürfnissen der Bewohner gerecht zu werden, entschloss ich mich dann 2014 für die Ausbildung zur Altenpflegerin.


Wie sieht dein Ausbildungsalltag aus?
Ich habe mich für eine berufsbegleitende Ausbildung entschieden. 2 Tage in der Woche besuche ich die Berufsfachhochschule des Johannesstifts. Dort absolviere ich den theoretischen Teil, die Praxis erfolgt hier im Haus. So lernt es sich besser und ich kann Theorie und Praxis besser verknüpfen. Ich arbeite meist im Frühdienst um besser lernen zu können, gehe aber, wenn es notwendig ist, nach meiner Schule in den Spätdienst.

Warum sollen Schulabgänger/innen sich für Deinen Beruf entscheiden?
Die Arbeit mit pflegebedürftigen Menschen ist eine schöne und dankbare Aufgabe. Sie bereitet mir immer noch sehr viel Freude und die dankbaren und freundlichen Gesichter bestätigen mir immer wieder, dass ich mich für den richtigen Beruf entschieden habe


Wo siehst du dich in 10 Jahren?
Als Pflegefachkraft im Untergeschoss oder als Wohnbereichsleitung. 

 
Was ist dir anfangs schwergefallen?
An die Rolle als Azubi musste ich mich erst gewöhnen. Und das intensive Lernen neben meiner Arbeit als Pflegehelferin war und ist immer noch sehr anstrengend.


Was ist dir anfangs leicht gefallen?
Die Ausbildung begann mit der Grundpflege und den Prophylaxen. Die fielen mir leicht, da sie schon vorher meine täglichen Aufgaben waren und sind. Es gibt viele AHA-Effekte, da ich Theorie und Praxis viel schneller und einfacher verbinden kann. Ebenso ist es ein schönes Gefühl wenn ich mein erworbenes Wissen und Fachlichkeit unter Beweis stellen kann. (z.B. bei Behandlungspflege, Vitalwerterfassung, Krankenbeobachtung, Arztvisiten und vieles mehr)

Hier erfährst du das Wichtigste zum Beruf Altenpfleger/in

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