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Ausbilder |

Neugierde, Lust am Lernen und gute Laune als Schlüsselbegriffe

Sabine Philbert-Hasucha empfiehlt Bewerbern, sich Klarheit über die eigenen Ziele und die Motivation für den Beruf zu schaffen. Nur drei Dinge müssen sie mitbringen: Neugierde, Lust am Lernen und gute Laune.

Sabine Philbert-Hasucha, Schulleiterin Campus BB am Standort Südkreuz

 

Gefallen am Umgang mit Menschen

Wenn Sie sich für einen sozialen Beruf interessieren, sollten Sie zunächst für sich selbst klären, ob Sie Gefallen daran haben, mit den verschiedensten Menschen umzugehen und die Hingabe und die Geduld aufbringen können, Menschen in den unterschiedlichen Lebenssituationen zu unterstützen. Ein Praktikum ist nicht unbedingt eine Voraussetzung zur Aufnahme in eine Ausbildung, aber es ermöglicht einen guten Einblick in die tägliche Arbeit und die Aufgaben einer Fachkraft und man kann dann besser entscheiden, ob der angestrebte Beruf wirklich zu einem passt. Je jünger Sie sind, desto wichtiger finde ich es, sich in einem Praktikum über die Arbeitsbedingungen zu informieren und erste Erfahrungen zu sammeln.

Ansonsten gelten bei uns die üblichen Anforderungen an eine gute Bewerbung, wie zum Beispiel ein fehlerfreies Anschreiben in gutem Deutsch, ein vollständiger tabellarischer Lebenslauf, Zeugniskopien und ein Lichtbild. Wir achten außerdem bei Bewerbungen insbesondere darauf, dass ein begründetes Interesse am sozialen Beruf besteht, das zum Beispiel in einem Motivationsschreiben vom Bewerber dargelegt werden kann. Wir nehmen ungern Bewerber*innen auf, die noch gar keine Vorstellung von den Aufgaben und Arbeitsbedingungen ihres zukünftigen Berufes haben.

Sensibler Umgang mit kulturellen Unterschieden

Eine Besonderheit unserer Schule ist das Engagement in der Initiative »Schule ohne Rassismus/Schule mit Courage«. Wir sind der Überzeugung, dass ein gegenseitiges Verständnis sowie der sensible Umgang mit kulturellen Unterschieden in den pädagogischen Pflege- und Betreuungsberufen unabdingbar sind. Denn die Arbeit in allen sozialen Berufen basiert nicht nur auf pflegerischen oder pädagogischen Fachkenntnissen, sondern auch auf einer gelungenen Kommunikation und guten interpersonellen Beziehungen. Und das fängt in der Ausbildung, im Klassenverband und im Umgang miteinander an!

Bewerber*innen mit Migrationshintergrund sind willkommen

Gerne nehmen wir Bewerber*innen mit Migrationshintergrund auf. Nicht-Muttersprachler*innen, die bei uns ihre Ausbildung absolvieren möchten, empfehlen wir für die Ausbildung zu einer Fachkraft (Erzieher, Heilerziehungspflege und Altenpflege) ein Sprach-Niveau von B2. Für den Beruf des Sozialassistenten reicht auch ein gutes B1-Niveau aus.

Wir bieten unseren Teilnehmer*innen in der Ausbildung vielfältige Fördermöglichkeiten an, von der klassischen Nachhilfe in Mathematik oder Englisch über Förderkurse in Deutsch mit Schwerpunkt Fachsprache bis zur Fachtheorie. Auch die Begleitung durch einen persönlichen ‚Lerncoach‘, der von unserem langjährigen Partner dem Senior Experten Service (SES) gestellt wird, kann in Anspruch genommen werden.

Möglichkeit eines Auslandspraktikums

Seit 2013 können unsere Schüler*innen ein Auslandspraktikum absolvieren. Sie erhalten eine finanzielle Unterstützung in Form eines Stipendiums durch den Erasmus-Plus-Fonds. Das Praktikum kann in allen Ländern der Europäischen Union absolviert werden, wenn Kenntnisse der jeweiligen Landessprache auf B1-Niveau vorhanden sind oder der Einsatzort zum Beispiel ein bilingualer Kindergarten/ Pflegeeinrichtung im Gastland ist.

Wir empfehlen Bewerber*innen, sich Klarheit über die eigenen Ziele und die dementsprechende Berufswahl zu schaffen, dann kann eigentlich nichts mehr schief gehen. Nur drei Dinge müssen Sie noch mitbringen: Neugierde, Lust am Lernen und gute Laune. Dann schaffen wir eine angenehme Atmosphäre, in der es sich gut und mit Spaß lernt. Wir freuen uns auf Ihr Kommen.“

 


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