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Ausbilder |

Individuelle Note zeigt Mühe und Ideenreichtum

Ein kurzes knackiges Anschreiben ohne Fehler sollte sich auf die Stelle beziehen, sagt Dirk Franz. Ein kompletter Lebenslauf mit Abschlüssen gehört ebenfalls dazu. Und beim Anschreiben: Mühe geben!

Dirk Franz, stellvertretender Abteilungsleiter der Kinder- und Jugendhilfe im Pestalozzi-Fröbel-Haus:

Äußeres Erscheinungsbild ist wichtig

„Bei einer schriftlichen Bewerbung ist ganz am Anfang das äußere Erscheinungsbild wichtig. Hierbei ist die Aufmachung der Bewerbung zu betrachten: ist es eine Standard-Aufmachung oder zeigt die Bewerbung schon eine individuelle „Note“. Wenn dem so ist, erkennt man schon die Mühe und das Ideenreichtum der sich bewerbenden Person. Die Bewerbung sollte bezugnehmen auf die Stelle und pädagogische Ausrichtung des Trägers. Ein kurzes knackig-prägnantes Anschreiben ohne Fehler ist dabei unterstützend. Ein kompletter Lebenslauf mit den benötigten Abschlüssen sollte beigefügt sein. Aus diesem sollte ersichtlich werden, dass bei langjähriger beruflicher Erfahrung auch längere Zeiten in einer Stelle gearbeitet wurde. Von Vorteil sind auch Aussagen zu den eigenen Ressourcen beziehungsweise besonderen persönlichen Eigenschaften.

Vor Bewerbung die Einrichtung kennenlernen

Junge Menschen, die eine Bewerbung für eine Stelle im Sozialberuf planen, sollten sich im Vorfeld einmal die Mühe machen, zwecks Informationen und Orientierung einmal auf die Seite des Trägers und der Einrichtung zu gehen, in dem oder der sie gerne arbeiten möchten. Im Vorfeld einer Bewerbung sollten sie sich nach Möglichkeit die Einrichtung, den Ort, die Lage und den Fahrweg persönlich anzuschauen, eventuell auch schon einmal ein Gespräch mit der Einrichtungsleitung oder dem Team führen und gegebenenfalls eine Hospitation verabreden.

Besonders wichtig sind uns folgende Eigenschaften an einem Bewerber:

•    Natürliches Auftreten/Authentizität
•    Esprit und Ideenreichtum
•    Flüssiges Gespräch führen können
•    Sich bei Fragen auch einmal Zeit zum Überlegen nehmen, um dann zu antworten
•    Sich zutrauen, auch eigene Nachfragen stellen zu können
•    Eigene Qualitäten herauszustellen ohne dabei überheblich zu klingen
•    Sich überlegt haben, wo man in fünf Jahren sein möchte
•    Ideen zur Fort- und Weiterbildungen zu haben

No-Gos bei Bewerbungen sind für uns:


•    Nicht zu wissen, auf welche Stelle man sich beworben hat und/oder Unwissenheit über den Träger
•    Zu starkes Parfum
•    Kaugummikauend im Gespräch
•    Zu viel reden
•    Über anderen Träger schlecht reden/berichten
•    Zu spät zu kommen ohne triftigen Grund“

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